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Mittwoch, 24. Januar 2007

Die Bagatellisierung weiblicher Genitalverstümmelung mittels Sprache

Tatsachen - Ursachen - Wirkungen

„Die genitale Verstümmelung von Mädchen ist weltweit die am meisten unterschätzte Verletzung der Menschenrechte.

Mit dieser Aussage bringt Ayaan Hirsi Ali die Einschätzung dieser Praktiken durch die Weltöffentlichkeit genau auf den Punkt.

Meine aktuelle Untersuchung zur Entwicklung der Debatte um die Beendigung der Verstümmelungen in Deutschland und Europa lässt mich das gleiche Fazit ziehen.

Als eine der wichtigsten Ursachen für ebendiese Unterschätzung sehe ich u.a. die systematische Bagatellisierung der Verstümmelungspraxis durch die Verbreitung von Fehlinformationen.

Damit meine ich nicht nur die Darstellung von Genitalverstümmelungen in einem falschen Kontext, sondern bereits deren Verharmlosung mittels Sprache.

1. Die verbale Bagatellisierung von Genitalverstümmelungen - Tatsachen

Sprache kreiert Vorstellungen. - lautet der erste Teil einer Grund-Erkenntnis der Linguistik. Diese Vorstellungen werden in Form von Assoziationen abrufbar.

Im Kontext der Genitalverstümmelungen wird bislang in der offiziellen Wortwahl/Sprachführung eine ganze Reihe von Begriffen verwendet, die eindeutig falsche, weil harmlose Assoziationen kreieren.

Welche Begriffe meine ich?

Als der Terminus, mit dem am nachhaltigsten eine verharmlosende Vorstellung kreiert wird, muss der Begriff a.) BESCHNEIDUNG gesehen werden.

Gleichzeitig wird er von fast allen westlichen Institutionen, JournalistInnen, Organisationen und so genannten AktivistInnen innerhalb von Menschenrechtsorganisationen verwendet - es gibt fast keine einzige Veröffentlichung/Publikation, in der nicht an irgendeiner Stelle von „Beschneidung” statt konsequent von Genitalverstümmelung gesprochen wird:

Einige Beispiele dafür zeige ich nachfolgend auf:

  • In dem Arbeitspapier einer kürzlich veranstalteten Konferenz des BMZ, der GTZ und des Netzwerkes „Integra” heißt es: „Wie muss der rechtliche Rahmen gestaltet werden, um die Beschneidung der in Deutschland lebenden Mädchen wirkungsvoll zu verhindern?

  • Die Bundesärztekammer: „Die Beschneidung von Mädchen und Frau-en.stößt weltweit auf Ablehnung und Verurteilung

  • Der Arbeitstitel einer Empfehlungsliste der AG FIDE lautet „Patientinnen mit genitaler Beschneidung: Deutsche Empfehlungen für Angehörige des Gesundheitswesens.

  • INTACT schreibt in einer Pressemitteilung: „Nur so können die. Mädchen. gegen die Misshandlung durch die Praktik der weiblichen Beschneidung geschützt werden.

  • Im SPIEGEL schreibt Amira El Ahl: „Seit Jahrtausenden werden Frauen beschnitten

  • In ihrem Kooperationswerk „Schnitte in Körper und Seele” haben sich der Berufsverband der Frauenärzte e.V., UNICEF und TERRE DES FEMMES e.V. auf die durchgehende Verwendung des Begriffs Beschneidung geeinigt.

  • Bei Amnesty International Österreich ist folgendes zu lesen: „Durch das viele Schneiden und Nähen sind die. Schäden bei der Infibulation größer.als bei anderen Typen der Beschneidung

  • Bei Plan International Deutschland wird quasi ausschließlich von Beschneidung gesprochen: „Armut, frühe Verheiratung, Beschneidung von Mädchen .sind .einige der Kinderrechtsverletzungen im Sudan

  • Medizinische und psychologische Aspekte der Weiblichen Genitalbeschneidung” heißt es in einer Seminarankündigung der Landesärztekammer Baden-Württemberg

  • Der Verein FORWARD Germany e.V. verwendet auf der Homepage fast durchgehend den verharmlosenden Begriff: „Formen der Beschneidung.

Obwohl ich diese Liste schier unendlich fortsetzen könnte, zeigen bereits diese Beispiele, dass das Wort Beschneidung als Beschreibung von Genitalverstümmelungen auf sämtlichen Ebenen etabliert wurde.

Warum aber handelt es sich dabei um systematische Verharmlosung?

Der einfache Grund für die Erzeugung einer verharmlosenden Assoziation durch den Begriff Beschneidung liegt darin, dass das Wort bereits eindeutig assoziativ besetzt ist!

Und zwar von der Beschneidung der Penis-Vorhaut bei männlichen Menschen.

Nun unterscheidet sich die männliche Vorhautbeschneidung nicht nur in der Intensität der Verletzung und den Konsequenzen für das Opfer von der weiblichen Genitalverstümmelung, sondern auch die Intentionen sind grundverschieden.

Während Männer aus hygienischen Gründen beschnitten werden, so geht es bei der genitalen Verstümmelung von Mädchen immer um Unterdrückung, Kontrolle und Unterwerfung unter männliche Machtansprüche.

Das Herausschneiden der Klitoris, der Labien und evtl. das Vernähen der Resthaut bis auf eine kleine Öffnung bedeutet - anders als die männliche Vorhautbeschneidung - eine nachhaltige Zerstörung der weiblichen Genitalien.

Wenn nun aber für weibliche Genitalverstümmelung durch die Verwendung des Begriffs „Beschneidung” zwangsläufig eine Assoziation mit der männlichen Vorhautentfernung konstruiert wird, so wird diese Differenz implizit negiert und eine falsche Vorstellung kreiert, die eine Verharmlosung beinhaltet.

Aus diesem Grunde halte ich den Begriff „Beschneidung” für die Beschreibung genital verstümmelnder Eingriffe bei Mädchen nicht nur für unangemessen, sondern tatsächlich für sachlich falsch.

Das wird besonders in dem Moment deutlich, wenn mal die Realität der Verstümmelungen als Maßstab für die Definition von Beschneidung angesetzt wird:

„Wenn Beschneidung von Jungen bedeuten würde, die Eichel abzutrennen, die Hoden zu entfernen und den Rest des Penis an den leeren Hodensack zu nähen, würde dieser Vergleich (mit der Genitalverstümmelung bei Mädchen, Anm. der Autorin) zutreffen.”

Ein anderer Begriff, der ganz selbstverständlich für die Beschreibung von Genitalverstümmelungen verwendet wird und dabei falsche Vorstellungen kreiert ist

b.) OPERATION.

Als „Operation” werden laut Definition instrumentelle Eingriffe am Körper von PatientInnen zum Zwecke der Therapie, seltener auch der Diagnostik bezeichnet.

Die Assoziation, die mit der Verwendung dieses Begriffes geschaffen wird, ist durch diese Definition positiv, zumindest nicht negativ besetzt.

Aufgrund seiner Definition führt die Verwendung dieses Begriffs zur sprachlichen und assoziativen Auslöschung des wichtigsten Aspektes der Verstümmelungstortur: der Gewalt: Eine Vorstellung und Realisierung dieser Gewalt wird durch den harmlosen Begriff Operation unmöglich gemacht.

Dadurch impliziert dieser Begriff eine direkte Bagatellisierung.

Ebenso wird anhand der Definition der Bedeutung von Operation klar, dass es wiederum schlichtweg falsch ist, dieses Wort mit Genitalverstümmelungen in Verbindung zu bringen.

Ähnliches trifft für den Begriff c.) AMPUTATION zu, der hierzulande wie folgt besetzt ist:

Als Amputation wird allgemein das Abtrennen eines Körperteils in Form eines ärztlichen Eingriffs bezeichnet, als letzte Maßnahme, wenn das Leben der PatientIn nicht anders zu retten ist oder eine Heilung des betroffenen Körperteils nicht zu erwarten ist. Eine Amputation ist insofern zwar eine bedauernswerte Maßnahme - aber immerhin von erkennbarem Nutzen.

Dass es vor diesem Hintergrund geradezu infam ist, dieses Wort zu verwenden, um das Herausschneiden gesunder Körperteile (Klitoris, Labien), die Zerstörung der weiblichen Genitalien, zu beschreiben, muss ich wohl nicht weiter erläutern.

Es wird hier wieder mit diesem Begriff implizit bagatellisiert.

Weitere perfide, direkte Bagatellisierungen von Genitalverstümmelung werden durch die d.) SUKZESSIVE HERABSETZUNG bestimmter Verstümmelungsformen erreicht:

Zum Beispiel wird hier in Deutschland/Europa das Abschneiden der Klitoris-Glans gerne als harmloseste, mildeste oder geringste Form der Verstümmelung gewertet:

Der Raub der Klitoris ist die mildeste Form der Verstümmelung

„Nach Erfahrungen von Frauenärzten. können auch „geringe Formen„ einer Beschneidung, zum Beispiel die Klitorisentfernung, schwere Traumata auslösen.

Sunna Beschneidung: Diese ist die mildeste Form und beschränkt sich auf die Ausschneidung.derKlitorisspitze.

Wie gemein solche Aussagen sind, wird dann sichtbar, wenn sie einmal auf das männliche Pendant dieser Verstümmelung übertragen werden, denn das hieße folgendes:

„Sunna Beschneidung: Diese ist die mildeste Form und beschränkt sich auf die Ausschneidung der Penis-Eichel.”

Dass ein Verbrechen wie die Verstümmelung der Klitoris überhaupt mit Adjektiven wie gering/harmlos/mild zusammengebracht wird, ist u.a. bereits eine Folge der Bagatellisierung durch o.g. verharmlosende Begriffe - und gleichzeitig wird die Bagatellisierung damit weiter perpetuiert.

Noch subtiler, aber nicht weniger wirkungsvoll in Bezug auf die Schaffung verharmlosender Assoziationen erweist sich die e.) INDIREKTE HERABSETZUNG bestimmter Verstümmelungsformen.

So schreibt z.B. Amnesty International, Gruppe Österreich, in der Publikation „Schnitt ins Leben”, 2006, auf Seite 11:

„Bei Infibulation und bei Fällen von schwerer Beschneidung muss bei Geburten defibuliert werden.”

Dieser Satz impliziert, dass es neben der „schweren Beschneidung” auch leichte For men geben muss - bei denen eben keine Defibulation nötig wird. Damit sind wieder die Klitorisverstümmelungen gemeint - und werden so durch die Assoziation mit leicht wiederum verharmlost.

Schließlich gebe ich das Wort an das IAC, das sich im Jahr 2005 aufgrund der weltweiten Verharmlosung von Genitalverstümmelungen zur Formulierung einer entsprechenden Erklärung, der BAMAKO-Deklaration gezwungen sah.

In meinen weiteren Ausführungen werde ich verschiedene Auszüge aus dieser Erklärung zitieren, denn sie ist richtungsweisend und zeigt ein umfassendes Begreifen der Systematik der Genitalverstümmelung, dem sich die meisten westlichen AkteurInnen nach wie vor verweigern:

„Es wird festgestellt, dass es Bestrebungen gibt, die Terminologie Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) abzuschwächen und sie durch die folgenden Begriffe zu ersetzen: „Weibliche Beschneidung„, „Weibliche GenitalVeränderung„, „Weibliche Ge-nitalExcision”, „Weibliche GenitalOperation” und seit kurzem „Weibliche Genital SchnitteFemale Genital Cutting, FGC).

Besonders die letztgenannte Terminologie wurde von „einigen UN-.Organisationen und bilateralen SpenderInnen angenommen, die von speziellen Lobby-Gruppen beeinflusst wurden, die größtenteils in westlichen Ländern ansässig sind.” Dabei spiegelt dieser Begriff „nicht korrekt das tatsächliche Ausmaß des Leids wider, das durch alle Formen von FGM ausgelöst wird.

„Wir bemerken, dass diese Änderungen das Wesen der Weiblichen Genitalverstümmelung und das Leiden der Afrikanischen Frauen und Mädchen trivialisieren”.

Bevor ich dieses Kapitel „Tatsachen” abschließe, will ich noch darauf verweisen, dass auch die f.) KONSQUENTE NICHT-NENNUNG von Genitalverstümmelungen eine gravierende Form der Bagatellisierung, nämlich durch völlige Ausblendung bedeutet und will zwei Beispiele dafür nennen:

  • Der Verein FISTULA e.V. unterstützt eine spezielle Klinik in Äthiopien, die sich auf die „Reparatur” von Fisteln als schwere Folge von Geburtsverletzungen spezialisiert hat; Dass die Verstümmelung der Genitalien eine der wichtigsten Ursachen dieser Verletzungen gesehen werden muss, wird nicht erwähnt. Überhaupt wird verschwiegen, dass Genitalverstümmelungen in Äthiopien überhaupt praktiziert werden.

  • Auch UNICEF Deutschland scheint von der direkten Bagatellisierung der Verstümmelung durch den Begriff Beschneidung wieder zur Bagatellisierung durch Ausblendung übergegangen zu sein:

In der Presseerklärung „Starke Frauen, starke Kinder” vom 08.12.2006 wird ausführlich über diverse Diskriminierungsformen gegen weibliche Menschen berichtet - weibliche Genitalverstümmelung, die immerhin mehr als 150 Millionen Mädchen und Frauen weltweit betrifft, wird nicht einmal genannt.

Genitalverstümmelungen überhaupt nicht zu benennen und damit deren Existenz und Ausmaß zu leugnen, war jahrzehntelang die konsequente Strategie sämtlicher westlicher Regierungen, UN-Organisationen, z.B. UNICEF, der WHO, der meisten so genannten Entwicklungshilfeorganisationen, z.B. Plan International, WorldVision, Misereor, GTZ, ded uvm., sowie vieler Menschenrechtsorganisationen, z.B. Amnesty International.

In letzter Konsequenz ist die Wirkung der einen Haltung (Ausblendung) identisch mit der Wirkung der anderen (Bagatellisierung durch Sprache) - wie ich im letzten Kapitel nachweisen werde.

© Ines Laufer
Hamburg, den 07. Januar 2007

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Webseite zur Problematik der Genitalverstümmelung ist online

Info: eine Anhörung zum Thema - speziell zur Lage in Deutschland - im Dt. Bundestag steht an! Die Stellungnahme unseres Mitglieds Ines Laufer, die als Sachverständige geladen ist, befindet sich bereits online.

Fussnoten

- 1 - In diesem Aufsatz soll es ausschließlich um die sprachliche Verharmlosung der Verstümmelungspraxis in Deutschland, bzw. Europa gehen - und zwar deshalb, weil wir hier direkt dafür verantwortlich sind

- 2 - Sämtliche Hervorhebungen in diesem Aufsatz hat die Autorin vorgenommen.

- 3 - Ayaan Hirsi Ali „Ich klage an”, S. 153, Piper Verlag, München 2005.

- 4 - Darauf werde ich in meiner nächsten Ausarbeitung über die globale Intention und Systematik der Verstümme-lungen konkret eingehen.

- 5 - Leitfrage der Arbeitsgruppe 3 (Recht und Schutz) auf der Konferenz „Weibliche Genitalvberstümmelung beenden

- 6 - Bundesärztekammer; „Empfehlungen zum Umgang mit Patientinnen nach weiblicher Genitalverstümmelung”, Stand: 25.11.2005

- 7 - AG FIDE ist eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe; der es um Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit geht

- 8 - Leitfaden; Stand Juni 2006

- 9 - INTACT-Pressemitteilung, 21.11.2006

- 10 - Artikel „In schönstem Ebenmaß”, DER SPIEGEL Nr. 49/2006

- 11 - Amnesty International Österreich: „Schnitt ins Leben”, S. 11, Wien, Mai 2006

- 12 - Plan International-WebSeite, Rubrik „Wo wir arbeiten”;

- 13 - Seminarankündigung der Landesärztekammer Baden-Württemberg; VA am 20.01.2997

- 14 - Homepage von FORWARD Germany, www.forward-germany.de

- 15 - An dieser Stelle halte ich es für wichtig anzumerken, dass ich aufgrund meines Verständnisses der Universalität der Menschenrechte die Beschneidung kleiner Jungen ablehne und es für wünschenswert halte, dass diese endlich kritischer unter die Lupe genommen werden.

- 16 - Ayaan Hirsi Ali, „Ich klage an”, S.213

- 17 - Webseite von Target e.V., www.target-human-rights.com, Rubrik „Genitale Verstümmelung” - Das Verbrechen

- 18 - Broschüre „Schnitte in Körper und Seele”, von UNICEF, TERRE DES FEMMES und dem Berufsverband der Frauenärzte e.V., S. 13, 2005

- 19 - Dr. Zahra Mohamed Ibrahim, „Bewusstseinsbildung und Information über weibliche Genitalverstümmelung in Österreich”, Afrikanische Frauenorganisation in Wien, in Kooperation mit AI, AAI, Stadtplanung Wien, BMI, Bundesministerium für Frauenangelegenheiten, Wien, Oktober 2000

- 20 - Dies in seiner ganzen Dimension zu erfassen, setzt das Wissen um die embryonal-geschichtliche Entwicklung der menschlichen Genitalien voraus; denn der männliche Penis entwickelt sich aus den Klitoris-Zellen, die bis ca. zum 3., bzw. 4. Entwicklungsmonat bei allen Embryos identisch sind - d.h. der Penis ist quasi nichts anderes als eine (hormonell bedingt) hypertrophierte Klitoris, die mit der Harnröhre verwachsen ist; die Natur zeigt dies auch eindeutig in ihren diversen Übergangsformen, die durch künstlich konstruierte Stereotype seitens der SchulmedizinerInnen als Formen von Intersexualität pathologisiert und mit schier wahnsinnigen Verstümme-lungsmethoden „behandelt” werden.

- 21 - Inter-African Committee on Traditional Practices Affecting the Health of Women and Children; Diese Organisation afrikanischer AktivistInnen arbeitet quasi in allen afrikanischen Ländern, in denen Genitalverstümmelungen durchgeführt werden für die Beendigung der Praxis - und das bereits seit den 80ern, als sich noch die meisten westlichen Regierungen und Organisationen einschließlich WHO, UNICEF und andere UN-Organisationen weigerten, die Thematik überhaupt in ihre Agenda aufzunehmen

- 22 - Diese „Deklaration zur Terminologie Genitalverstümmelung” wurde auf der 6. Generalversammlung des IAC vom 4.-7. April 2005 verabschiedet

- 23 - BAMAKO-Deklaration des IAC, 06.04.2005

- 24 - ebd.

- 25 - ebd.

- 26 - ebd.

Inhaltsverzeichnis

1. Die verbale Bagatellisierung von Genitalverstümmelungen - Tatsachen

a.) BESCHNEIDUNG

b.) OPERATION.

c.) AMPUTATION

d.) SUKZESSIVE HERABSETZUNG

e.) INDIREKTE HERABSETZUNG

f.) KONSQUENTE NICHT-NENNUNG

2. Rechtfertigungen und Ursachen der sprachlichen Bagatellisierung von Genitalverstümmelungen

a.) FEHLEINSCHÄTZUNG

b.) PATERNALISMUS

c.) OPPORTUNISMUS.

3. Die Bagatellisierung von Genitalverstümmelungen mittels Sprache - Wirkungen und Folgen

Weitere Informationen

Genitalverstümmelung an Mädchen und Frauen in Deutschland - Notwendigkeit effektiver Prävention und konkrete Maßnahmen

MONIKA GERSTENDÖRFER - Der verlorene Kampf um die Wörter - Opferfeindliche Sprache bei sexualisierter Gewalt Ein Plädoyer für eine angemessenere Sprachführung

TaskForce - für effektive Präventon von Genitalverstümmelung - Gibt es realisierbare Strategien?

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