Aktuelles 2003
Recht(?)sprechung
„verwahrloste” Kinder wünschen sich sexualisierte Misshandlungen?
Zum Urteil der 2. Strafkammer des OLG München erklärt die Lobby für Menschenrechte
Autonomes Frauenhaus Tübingen gegen Deutsche Telekom
Totale Themenverfehlung vor Gericht
Am 12. Dezember 2003 fand vor dem Tübinger Landgericht ein Zivilprozess statt. Klägerin war das Frauenhaus Tübingen, eines der ältesten autonomen Frauenhäuser in Deutschland. Die beklagte Deutsche Telekom hatte 2002 die Adresse des Schutzhauses für misshandelte Frauen und ihre Kinder nicht nur in diversen Telefonbüchern, sondern sogar via World Wide Web veröffentlicht. Was sie mit dieser unsäglichen Schlamperei und dem damit verbundenen Verstoß gegen den Datenschutz auslöste, waren..
Schwerpunktthema
Machtmissbrauch statt Meinungs- und Pressefreiheit
Die aktuelle Pressemitteilung zum 10. Dezember, „Tag der Menschenrechte”: „Menschenbilder in den Medien: die tägliche Präsenz von Sexismus und Gewalt”
PRESSE MITTEILUNG / Nr. 007/2003
Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen!
Memo zum Hintergrund des 25.11
Am 25. November 1960 starben in der Dominikanischen Republik die drei Schwestern Mirabal. Sie wurden wegen ihrer Aktivitäten gegen Diktator Trujillo vom militärischen Geheimdienst gefoltert, vergewaltigt und ermordet. 1981 fand in Bogotá ein Treffen von engagierten Frauen aus Lateinamerika und der Karibik statt. Sie riefen den 25. November zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aus. Seither machen Frauengruppen aus Südamerika, Asien und Westeuropa am 25. November durch Aktionen auf die tägliche Gewalt an Frauen weltweit aufmerksam
Brief der Lobby an den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zur geplanten Gesetzesreform gegen den unlauteren Wettbewerb OHNE die sexistische Werbung zu berücksichtigen!
UNICEF
Pro Woche sterben in Deutschland zwei Kinder durch Gewalt!
Jedes Jahr sterben in den Industrieländern rund 3.500 Kinder an den Folgen von Misshandlungen und Vernachlässigung. Jede Woche sind dies in Deutschland und England mindestens zwei Todesfälle, in Frankreich drei, in Japan vier und in den USA 27. Dies ist das Ergebnis einer internationalen UNICEF-Studie zu Kindestötungen in den OECD-Ländern.Todesfälle sind jedoch nach Einschätzung von UNICEF nur die Spitze eines Eisbergs alltäglicher Gewalt gegen Kinder. So kommen nach einer Untersuchung in Australien auf einen Fall von Kindestötung 150 belegte Fälle schwerer Misshandlungen...
... und das ist längst noch nicht alles!
.:Metzingen, 1. August 2003:.
Zu der aktuellen Neuauflage einer Hetze gegen Homosexuelle durch die offizielle katholische Kirche erklärt die Lobby für Menschenrechte
Le Monde diplomatique vom 11. Juli 2003
KOLUMNE von Naomi Klein
Heimatfront
Die Bush-Administration hat ihr nächstes Ziel für einen Präventivkrieg festgelegt, aber dieses Ziel ist weder der der Iran noch Syrien oder Nordkorea - jedenfalls noch nicht.
Bevor sich die Bush-Bande zu neuen Abenteuern in ferne Länder aufmacht, muss sie erst einmal daheim ein bisschen Hausputz machen. Sie hat sich vorgenommen, mit den lästigen Nichtregierungsorganisationen aufzuräumen, die derzeit die Weltmeinung gegen Amerikas Bomben und andere Markenartikel aufbringen.
Quelle:Le Monde diplomatique
Denn sie wissen nicht, was sie tun?
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat eine vierjährige Haftstrafe für den sexuellen Missbrauch eines:. Babys als zu hoch angesehen
und das Verfahren an das Landgericht Bielefeld zurückverwiesen. Das Gericht begründete seine Entscheidung unter anderem damit, dass „Spätfolgen” für das erst drei Monate alte Mädchen „nicht zu erwarten” seien. Diesen „zu Gunsten des Täters sprechenden Umstand” hätten die Bielfelder Richter bei der Verurteilung des 32-jährigen Angeklagten Ende vergangenen Jahres ungenügend berücksichtigt.
PIN-UP-Girls, die Mädchen von Seite 1
Zur verlogenen Kampagne der BILD und sonstiger Yellow Press-Medien
Die BILD-Kampagne um ihre „Mädels von Seite 1” ist ein solch frauenfeindlicher Hammer von weit reichender Dimension, dass man die Wahrheit nicht verschweigen sollte.
Über die Väter der Europäischen Verfassung...
Liebe Mitglieder und Interessierte,
Männer in hohen Machtpositionen lieben es wohl, dass sich Geschichte - egal wie unselig sie war - wiederholt. Konkret geht es uns heute um die Verfassung des vereinigten Europa. Wir beobachten schon eine ganze Weile, wie hier wieder einmal Frauen systematisch ausgegrenzt werden. Damit wird diese Verfassung nichts weiter als ein Papier werden, das die Interessen des WMS (white male system) vertritt. Uns ärgert auch die Sprachführung, die so entlarvend ist! Von bestimmten Männern (natürlich auch von gewissen Frauen) wird das wohl nur als Buchstabenkosmetik gesehen. Dass da mehr dahintersteckt, wissen wir alle! Anbei unsere Pressemitteilung in dieser Sache
„Anklagebank statt Lehrstuhl!”
In den folgenden 2 Semestern ist Mesut Yilmaz, Ex-Ministerpräsident der Türkei, Gastprofessor an der Abt. Sozialwissenschaften an der Uni Bochum (RUB).
In Mesut Yilmaz Amtszeit fallen schwerste Menschenrechtsverletzungen
Zerstörungen kurdischer Dörfer, Vertreibung der Menschen, Verschwindenlassen von Menschen, Folterungen, auch sexualisierte, an Frauen und Männern.
Es hat sich eine Gruppe gebildet, die dagegen protestiert unter dem Motto
„Anklagebank statt Lehrstuhl”
Nichtsdestotrotz: das Bündnis für Menschenrechte an der RUB sucht Unterzeichner/innen des Aufrufs, Proteste an Rektor und Dekanat Sozialwissenschaften; bitte mit Kenntnis an das Bündnis.
Das Allerletzte!
Die Innenministerkonferenz hat im Dezember 2002 beschlossen, Ärzt/innen dazu zu veranlassen, Abschiebungen auch bei Flüchtlingen mit psychoreaktiven Traumafolgen durch eine nur die Flugreisefähigkeit beurteilende Begutachtung zu erleichtern. In den Bundesländern wird dieses Ziel zur Zeit durch Erlasse umgesetzt, in denen die psychischen Folgen einer Rückführung in das Land der erlittenen Gewalt verfälschend und eingeengt dargestellt werden. Wir halten dies für fachlich und ethisch nicht vertretbar.
Folter ist unter keinen Umständen rechtfertigbar oder entschuldbar
Es ist erschreckend, wie einfach es gelingen konnte, anhand eines emotionalisierenden Einzelfalles das Thema Folter in der Öffentlichkeit wieder diskutabel erscheinen zu lassen. Die UnterzeichnerInnen dieser Erklärung wenden sich gegen jede Form der Rechtfertigung oder Entschuldigung staatlicher Folter oder Folterandrohung und weisen zugleich darauf hin, daß der vorliegende Einzelfall gerade nicht als Beispiel eines tragischen Konflikts zwischen persönlichem Gewissen und rechtlichen Anforderungen taugt, sondern daß der Fall mit dem Ziel der öffentlichen Debatte (und damit Enttabuisierung) über die Rechtfertigung staatlicher Folter bewußt lanciert worden ist Die ganze Resolution . Für Unterzeichner/innen: bitte via Email an diese oder an diese Email
Endlich zumindest ein Zeichen!
Knast und Bewährungsstrafe für zwei mehrfach vorbestrafte Pädokriminelledes Vereins „Krumme 13” am 25. März 2003, Amtsgericht Trier. Beate Blumenthal, Vorstandsmitglied der Lobby für Menschenrechte e.V. und ein aktives Mitglied von Anti-KinderPorno e.V. waren vor Ort dabei!
PRESSE MITTEILUNG / Nr. 003/2003
Es reicht: Promis und ihre „Hilfen”
Ohne Applaus!
Metzingen, 20.03.2003 - Anlässlich der Angriffe gegen die Beratungsstelle KOBRA e.V., Stuttgart, durch eine Prominente erklärt die Lobby für Menschenrechte e.V. einmal Grundsätzliches zu dieser Thematikzu d. Webseite von KOBRA e.V.
Zur „Reform”rede des Kanzlers am 14. März 2003
„Niemand wird sich entziehen dürfen.”
Die Kriegserklärung des Bundeskanzlers an die Bevölkerung
Die „Reform”rede des Bundeskanzler Schröder am 14. März 2003 ist inhaltlich und rhetorisch ein Skandal par excellence. (...) hier werden die Weichen gestellt für ein soziales Klima, in dem sich so etwas wie „Zuversicht”, „Eigenverantwortung” „Zivilcourage” oder womöglich Freude an der Arbeit und an der Gestaltung der Demokratie nie und nimmer entwickeln kann...
WENN SICH KRIEG IN KINDERTRÄUME SCHLEICHT
Säuglingssterblichkeit im Irak schon jetzt beängstigend
Ayats blaues Tuch mit den weißen Punkten ist der einzige Farbtupfer in der grauen Straße im Shawaka-Viertel in Bagdad. Das grelle Licht der Sonne beleuchtet die abblätternden Fassaden der umstehenden Häuser während ein Abwasserrinnsal den festgetretenen Weg aufweicht. Die 13-Jährige kauert vor der stinkenden Brühe und klaubt Reiskörner aus dem Dreck. Die armselige Beute aus Essensresten will Ayat den Nachbarn als Hühnerfutter verkaufen.
Pressemitteilungen gegen Krieg
Kriegstreiber: Bush & Blair für „Blutpreis” „Gut” oder „böse” ? Doppelmoral und Verlogenheit krasser als je zuvor!Militäranschläge - Afghanische Kinder Terroranschläge in den USA US-Kriegsgewinnler: Pornoindustrie
FreePornForOurTroops.com „unterstützt” US-Soldaten durch Gratis-Pornos auf VHS und DVD. Der Präsident des Unternehmens, Aaron Gordon (10 Prozent der Kunden derDirectLink Media Group sind Militärs...), ist der Meinung, dass die jungen Männer und Frauen(??) „dort draußen” seien, um für die Freiheit zu kämpfen. Sie verdienten jede Form der Unterstützung... Das Angebot gilt solange, wie sich US-Militär-Personal in feindlichen Ländern aufhält.
Eine kleine Einschränkung gibt es: Soldaten, die alt genug ist, um zu töten, nicht aber um Pornos zu sehen, haben Pech! In den USA beträgt das Mindestalter für Pornokonsum je nach Bundesstaat 18 oder 21 Jahre.
pressetext.austria

