Aktuelles 2005
Mittwoch, 07.12.2005
Vor der eigenen Haustüre kehren!
Zum „Tag der Menschenrechte”, erklärt die Lobby für Menschenrechte
Dienstag, 6 Dezember, 2005
Bundesweit arbeitende - Täterhotline!
Jetzt können sich Täter - insbesondere wenn sie häusliche Gewalt ausüben - an die bundesweit angebotene Täterhotline wenden bzw. verwiesen werden. Nur ausgebildete Gewaltberater tun hier Dienst. Die Hotline bietet Beratung und Unterstützung für Täter, denn Täterarbeit ist Opferschutz. Die Hotline wurde entwickelt im Rahmen des EU-Daphne Programms und wird unterstützt von der ARD Fernsehlotterie. Nähere Informationen finden Sie unter www.gewaltberatung.net oder www.euline.net
Hier mehr zum Thema „Mir ist die Hand ausgerutscht”, sagen Männer, um ihre Gewalttätigkeit zu verleugnen und zu verharmlosen. „Nein”, sagt der Gewaltberater am Telefon, „Sie haben zugeschlagen...!”
Montag, 24. Oktober 2005
Schily sagt
Internationale Bilddatenbank ermöglicht bessere Bekämpfung der Kinderpornographie
Aber!
Hier die PM des Bund Deutscher Kriminalbeamter zum Thema...
Sonntag, 18. September 2005
PRESSE INFORMATION
Hände weg von § 173 StGB!
Kinder vor Inzestschäden und sexualisierter Gewalt schützen
Metzingen, 19. September 2005 - Zur Absicht der Anwälte des so genannten Inzestpaares aus Zwenkau bei Leipzig, vor dem Bundesverfassungsgericht das Inzestverbot zu kippen, erklären M.E.L.I.N.A. e.V. und die Lobby für Menschenrechte e.V.: Der so genannte Beischlaf zwischen Verwandten ist keineswegs zufällig in unserem Strafrecht verankert (§ 173 StGB).
Freitag, 2. September 2005
Frauen als Kriegsbeute - Aktion von MEDICA MONDIALE
PRESSEINFORMATION - Terminankündigung!
Köln, 30.08.2005. Im Rahmen der Kampagne „Zeit zu sprechen” ruft die Frauenrechtsorganisation medica mondiale zum Mitmachen auf: 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs soll die „Aktion Kriegsbeute” auf Kriegsvergewaltigungen und die Folgen für Frauen aufmerksam machen. Der Aktionsmonat zur Kampagne startet am ersten September in Marburg und endet am 30. September in Köln.
Mittwoch, 29. Juni 2005
1000 Frauen für den Frieden: Nominationen liegen vor !
Das Schweizer Projekt «1000 Frauen für den Friedensnobelpreis 2005» hat Nominationen von Friedensfrauen aus der ganzen Welt gesammelt. Das umfangreiche Material dokumentiere in einzigartiger Weise, was Frauen weltweit für den Frieden und die menschliche Sicherheit leisteten, schreiben die Initiantinnen.
Mittwoch, 15. Juni 2005
„Zeit zu sprechen”
Kampagnenauftakt mit Fachveranstaltung heute in Bonn - medica mondiale gibt Broschüre zu sexualisierter Kriegsgewalt heraus
Köln/Bonn, 2. Juni 2005. Auch 60 Jahre nach Kriegsende ist sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen in der deutschen Kriegs- und Nachkriegszeit immer noch ein Tabu. In dieser Zeit waren auf allen Seiten der Fronten sehr viele Frauen - zusätzlich zu anderen traumatischen Kriegserfahrungen - Vergewaltigungen und anderen Formen sexualisierter Gewalt ausgesetzt.
Mittwoch, 23. März 2005
Stellungnahme der bundesweiten AG-Recht/Prostitution zur aktuellen Diskussion um Menschenhandel.
„Das Menschenhandelskomplott -
Eine Aufklärungsschrift der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Recht/Prostitution
Nürnberg, den 14. März 2005 ...”
Montag, 7. März 2005
Zum 8. März 2005 ...
...weist die Lobby nochmals auf die Unterschriftenliste gegen die verantwortungslosen Streichungen bei Frauenhäusern, Notrufen und anderen lebenswichtigen Vereinen und Initiativen hin:
Wir empfehlen, die Begründungen der zahlreichen Unterzeichner/innen einmal zu lesen.
Berlin 7. März 2005
DEUTSCHER FRAUENRAT
Presseinformation
Nr. 03/05
Beschlüsse der 4. Weltfrauenkonferenz - Bündnis ruft auf zur kritischen Bilanz: Aktionsplattform auf dem Prüfstein
Zum Internationalen Frauentag 2005 ruft ein Bündnis aus Frauenverbänden und politischen Stiftungen dazu auf, zehn Jahre nach der 4. Weltfrauenkonferenz in Peking auch in Deutschland die Gleichstellung der Geschlechter verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Montag, 7. März 2005
PRESSEINFORMATION
Das Komplott gegen die Frauen im Kongo
Anhaltende Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen -
medica mondiale unterstützt Projekt und fordert strenge Bestrafung der Täter
Köln, zum 8. März/Internationaler Frauentag 2005. Militärs und Paramilitärs vergewaltigen kongolesische Frauen und Mädchen- andauernd, überall und planmäßig.
Das geht aus dem neuen Bericht der im Osten Kongos ansässigen Partnerorganisation Promotion et Appui Aux Initiatives Feminines (PAIF) an medica mondiale hervor. Der Bericht enthält 300 dokumentierte Fälle sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen.
Montag, 14. Februar 2005
BMFSFJ-Studie:
„Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland”
„Gewalt gegen Männer - Kurzfassung (Broschüre)
Die Studie „Gewalt gegen Männer in Deutschland” beschäftigt sich erstmals mit dem wenig erforschten Themenbereich und liefert neue Erkenntnisse zur Frage der Forschungszugänge zum Thema Gewalt gegen Männer. Darüber hinaus werden erstmals Zahlen über die Gewalterfahrungen von Männern im häuslichen wie außerhäuslichen Bereich erhoben. Sie lassen jedoch aufgrund der kleinen Stichprobe keine Verallgemeinerung auf die Gesamtheit aller Männer in Deutschland zu, geben aber erste Anhaltspunkte für die Gewaltbetroffenheit von Männern
Studie: Gewalt gegen Männer (ganze Dokumentation)
Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland
Ziel der Pilotstudie war es, Forschungszugänge zu diesem Thema zu eröffnen und erste Einblicke über die Gewalterfahrungen von Männern im häuslichen wie im außerhäuslichen Bereich durch die Befragung von in Deutschland lebenden Männern zu gewinnen.
Im knapp zweijährigen Pilotprojekt wurden nach einer Phase der Literaturauswertung qualitative Interviews mit Experten und Expertinnen aus Beratungs- und Hilfeorganisationen durchgeführt. In leitfadengestützten, mehrstündigen Interviews wurden danach 32 Männern befragt, die zur Hälfte zufällig und zur anderen Hälfte gezielt ausgewählt waren. Den Abschluss bildeten 266 quantitative Interviews mit qualitativen Anteilen mit zufällig ausgewählten Männern. Die quantitative Befragung wurde mündlich durchgeführt. In einem schriftlichen Zusatzfragebogen, den 190 Befragten ausfüllten, wurde spezifisch häusliche Gewalt erhoben.
Die in der quantitativen Untersuchung befragten Männer wurden zwar repräsentativ ausgewählt, die Ergebnisse lassen aber wegen der geringen Fallzahl keine tragfähige Verallgemeinerung auf die Grundgesamtheit aller Männer in Deutschland zu. Bei größeren Fallzahlen (über 10%) sind die Ergebnisse Tendenzen, und aus kleineren Fallzahlen (unter 10%) lässt sich nur schließen, dass das untersuchte Phänomen überhaupt auftritt.
Aufgrund des Dateivolumens der Langfassung (ca. 7 MB) kann es beim Download zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Kostenlose Bestellung von Publikationen des BMFSFJ (schriftliche Versionen)
Freitag, 21. Januar 2005
PRESSEINFORMATION
medica mondiale:
„Naturkatastrophe darf keine menschenrechtliche Katastrophe für Frauen werden!”
Köln, 19.1.2005. Frauen und Mädchen insbesondere in den großen Flüchtlingslagern der Tsunami-Katastrophengebiete in Südostasien sind in hohem Ausmaß sexualisierten Übergriffen ausgesetzt. Das meldet die Hilfs- und Frauenrechtsorganisation medica mondiale mit Sitz in Köln heute (19. Januar 2005) unter Berufung auf CATAW (Coalition for Assisting Tsunami Affected Women), einem Tsunami-Hilfsbündnis von Frauenorganisationen in Sri Lanka.

