Allgemeines zur Organisation der Lobby für Menschenrechte e.V.

Angaben zu Organisation:

Die Lobby für Menschenrechte e.V. fungiert als Dachverband und als Interessenvertretung für Organisationen, die im Problembereich der „sexualisierten Gewalt” bzw. in der Menschenrechtsarbeit tätig sind. Sie wurde von Frauen gegründet, die seit Jahren in Menschenrechts- und Frauenorganisationen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene in professioneller Weise tätig sind. Sie gründeten den Verein aus der Einsicht heraus, daß die Problematik der sexualisierten Gewalt sowohl im öffentlichen als auch politischen Bewußtsein nach wie vor mit Mythen besetzt und damit hoch tabuisiert ist, daß die eklatanten Auswirkungen für die Opfer und für die gesamte Gesellschaft nicht genügend bekannt oder anerkannt sind, daß die Gewalt vor diesem Hintergrund weiter eskaliert und es dringend notwendig ist, all dem etwas entgegen zu setzen.

Die Lobby arbeitet auf der Basis wissenschaftlich fundierten Wissens, der Kenntnis der Lebensrealität der Opfer, eines ausgezeichneten Netzwerks (autonome Projekte, Politik, Wissenschaft, Behörden, Kriminalpolizei, Selbsthilfegruppen, Medien, Beratungsstellen für Kinder, Frauen oder Männer, Menschenrechts- und Frauenorganisationen) und einer schier unerschöpflichen Energie.

Politische Lobby-Arbeit im Gewaltbereich ist notwendig!

Am Beispiel des § 177 StGB (Vergewaltigung in der Ehe) hat die Lobby in der jüngeren Vergangenheit bewiesen, daß NGOs direkten Einfluß nehmen können, wenn sie eine effizient und unerschrocken handelnde Informations- und Aktionsschnittstelle haben.

Unsere Themen:

Sexuelle Belästigung am Arbeits- und Ausbildungsplatz, „häusliche” Gewalt, sexualisierte Gewalt mit der Hilfe der Informationstechnologie, Gewalt durch sexualisierende Sprache, Menschenrechte für Sexarbeiter/innen, Genitalverstümmelungen an deutschen Babies und Kleinkindern (sog. Hermaphroditen, Intersexuelle), Diskriminierung von Schwulen und Lesben, Zwangs„prostituion” (besser: fortgesetzte Mißhandlung), moderne Formen der Sklaverei, unsägliche Gerichtsurteile (Vergewaltigungsprozesse usw.), femizid, sexualisierte Folter, Massenvergewaltigungen im Krieg, § 19 Ausländergesetz (Aufenthaltsrecht), „Sexual”strafrecht, Pädokrimie, Prävention usw. usw.

Ein kurzes Video, das für die Sendung „Das große Los” im ZDF am 25.11.1999 gedreht wurde, zeigt eine kurze Übersicht über ein Teilgebiet unserer Arbeit. Sie können es hier herunterladen (2,3MB, zur Wiedergabe wird Realplayer benötigt).

Die Lobby steht für alle Menschen als Fördermitglieder offen. Um Mitglied zu werden, müssen Sie einen formlosen, schriftlichen Antrag (snail, mail oder Fax) stellen. Danach erhalten Sie einen Fragebogen. Der Vorstand beschließt einstimmig über Ihre Aufnahme.

über die Lobby

Dokument über die Lobby zum Downloaden

Satzung zum Download

Mitgliedsbeiträge:

Einzelpersonen:
Standardbeitrag:    60,00 Euro pro Jahr
Ermäßigter Beitrag: 30,00 Euro pro Jahr

Organisationen: 200,00 Euro pro Jahr

Fördermitglied werden?

Anschrift und Kontaktinfos sowie Impressum:

Lobby für Menschenrechte e.V. - gegen alle Formen sexualisierter Gewalt -
Gemeinnütziger, mildtätiger und steuerbegünstigter Verein
(Amtsgericht Bad Urach Nr. 654)
E-Mail:info@lobby-fuer-menschenrechte.de
Homepage: www.lobby-fuer-menschenrechte.de

Geschäftsstelle:
PF 10 30, z.Hd. von M. Gerstendörfer
D - 72541 Metzingen

Spendenkonto:
KSK Reutlingen 640 500 00
Ktnr. 99 77 11

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